Dies war meine erste Kreuzsticharbeit. (Abgesehen von der Schulzeit, aber das war Jahrzehnte her.) Meine erste Katze hatte den gleichen Gesichtsausdruck, bei freundlicher Laune, nur die Farben waren anders. Sie war schwarz-weiß.

Dann folgte das Hundekissen nicht lange darauf:

Etwas später hatte ich dann schon mehr Übung und stickte diese Hummelkinder:

Und damit Ihr seht, dass auch die Rückseiten ordentlich aussehen, hier:

Nachdem meine beiden Katzen Muschi und Shadow gestorben waren, verewigte ich sie in einem Stickbild. Die Vorlage stammt aus einem amerikanischen Stickheft und heißt "Spoiled Rotten Cats" - was sie ohne Frage waren. *gg*
Die Farben waren in der Vorlage ganz anders, ich hab da einfach das passende Garn genommen. Schwarzes und weißes. Shadow war ein schwarzer Kater, der den Schwanz oft über dem Rücken trug wie sonst nur Hunde, was man natürlich verewigen musste. (Rechts mittig) Muschi war mollig und tat nichts lieber als essen. Außerdem lebte sie in dem Bewusstsein, die Nr. 1 zu sein.

Der Rahmen ist nicht so gut zu erkennen. Ich hab ihn erst laubgesägt, dann weiß bemalt und darauf in Serviettentechnik Vergissmeinnicht geklebt, zusammen mit vielen kleinen goldenen Sternen. Das Namensschild ist aus Holz und mit Faden und Stecknadel befestigt.
Leider sieht man auch nicht, dass alle I-Punkte und auch der Kaviar schwarze Perlen sind, aufgenähte Roncailles.
Hier gleich noch mal die Rückseite:
Das mit dem Rahmen (ausgesägt und mit Servietten verziert) wiederholte ich dann bald bei diesem kleinen Spatz:

Der Vogel war eigentlich ein Motiv auf einem Stick-Kissen. Ich hab es geklaut, das heißt, jeden einzelnen Stich aus dem Junghans-Katalog abgezeichnet und mit normalem Stickgarn auf Stoff übertragen.
Dieses Kalb hab ich auch irgendwann mal gefertigt. Ist schon Jahre her, aber es hat noch immer keinen Rahmen.<
Eines Tages fand ich dieses wunderbare Büchlein.
Es soll eigentlich Vorlagen für Aquarelle bieten, aber man kann wunderbar danach sticken. Na ja, bisher bin ich nicht dazu gekommen, aber eines Tages...
Hier ein bisschen aus dem Inhalt:
Dann hab ich meine Blogbesucher vor einiger Zeit ein bisschen rätseln lassen. Nach und nach kamen diese Bilder:
Was ist das?
Das ist noch nicht der richtige Rahmen, nur die Obstkiste, aus der ich einen Rahmen basteln will. (Natürlich kommt dann die unbedruckte Seite der Latten nach vorne!)
Das Überhandtuch hier war auch so ein ewiges UfO, das seit Jahrzehnten herumlag. Vor ein paar Monaten hab ich es dann endlich mal beendet:
Und das hier ist mein ewiges Projekt. Ob ich das fertig stelle, bevor ich die Sticknadel abgebe, steht in den Sternen.
50 X 35,5 cm groß, und ich hab erst die rechte obere Ecke. Die Katze auf der Wolke, die ein Engel ist, musste ich wieder aufmachen. Die war um ein paar Stiche verrutscht. Ich hatte gute Lust, den ganzen Lappen aus dem Fenster zu werfen und mir selbst in den Hintern zu beißen. Aber dann fand ich doch, das Bild war zu teuer zum Wegwerfen und an den Hintern komm ich doch nicht an. So gelenkig bin ich nicht.
Der Frust verringert sich im selben Grad, in dem das Engelchen neu entsteht und diesmal richtig.

Der Vorlagen-Bogen ist so groß wie die Stickerei, also doch recht unhandlich. Damit er nicht so leidet, hab ich ihn stückweise fotokopiert und benutze jetzt die einzelnen Teile. Jeder einzelne Stich wird mit Bleistift angemalt, so verzähle ich mich nicht so leicht.
Was man da oben sieht, ist etwa ein Viertel des ganzen Bildes.