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Frauen im Christentum

Waldemar hat einen Kommentar geschrieben zu meinem Eintrag "Boah ist das zum Kotzen", in dem er fragt, wie es sein kann, dass sich Frauen immer noch für so eine frauenverachtende Religion wie das Christentum einsetzen. Und dafür noch Kirchensteuer zahlen.

Ich denke, das hat etwas damit zu tun, dass Frauen überhaupt durchweg einen niederen Status haben. Auch im christlichen Abendland! Man will es vielleicht nicht glauben - moderne Zeiten und so weiter. Aber auf subtile Art ist es doch so. Eine Frau wird immer anders betrachtet als ein Mann, bei ihr kommt es aufs Aussehen an und auf ihr Verhalten, sie wird dafür viel eher kritisiert. Mal ehrlich: Der Typ, der eine Frau nach der anderen aufreißt, ist in weiblicher Ausführung nichts, was man bewundert. Aber warum eigentlich nicht? Der eine ist der tolle Hecht, die andere eine "Nutte".

Viele Eigenschaften werden  traditionell in weiblich und männlich unterteilt. Fürsorglichkeit gehört dazu und wird durchweg für weiblich gehalten. Indem sie sich also um andere Menschen sorgt, fühlt sich manche Frau eher akzeptiert - sie füllt das weibliche Rollenbild aus und bezieht daraus ihren Status. Ich glaube, dass das in großem Maße auf solche Frauen zutrifft, die im religiösen Umfeld arbeiten. Viele etwas "altmodische" Frauen haben ihre Diskriminierung verinnerlicht und beschweren sich gar nicht darüber. Sie versuchen einfach, ein guter Mensch zu sein, auch um den Makel ihres Weiblichseins auszugleichen.

Männer können das naturgemäß schlecht nachvollziehen, ihre Welt ist so verschieden. Für sie gibt es im Prinzip keine Grenzen, jedenfalls kaum welche, die ihnen entstehen, weil sie Männer sind.

(Ja ich weiß, bei Scheidungen sind Männer oft benachteiligt, das darf selbstverständlich nicht sein. Aber dies ist eine Ausnahme.)

Diskriminierung erleben schon ganz kleine Mädchen. Ich erinnere mich: Als ich 7 Jahre alt war, wurde mein Bruder geboren. Bis dahin war ich ein Einzelkind gewesen und von allen verwöhnt, und nun sagten meine Eltern mir unverblümt, dass der Bruder jetzt das bessere Kind sei, weil männlich.

Das hab ich zum Glück nicht geglaubt. Ich hatte gerade erste Erfahrungen mit Mitschülern gemacht und fand, dass die richtig doof waren. Der eine war noch nicht stubenrein, ein anderer konnte kaum verständlich sprechen. Was sollte an denen so toll sein?!

Mein Bruder hat seinen Status übrigens nie ausgenutzt. Dass er bevorzugt wurde, war ja nicht seine Schuld, und er hat sich lieber mit mir verbündet als den Macker herausgehängt. Da hab ich schon ganz andere Geschichten gehört von Frauen mit ganz anderen Brüdern!

In der letzten Zeit hört man ja öfter, dass Mädchen so viel besser sind in der Schule und dass die Jungs langsam abgehängt werden, dass mittlerweile eigentlich sie diejenigen sind, die Extra-Förderung erhalten müssten.

Allerdings hat sich die Tatsache, dass Mädchen bessere Schulabschlüsse haben, noch nicht dahingehend ausgewirkt, dass sie mehr verdienen als männliche Arbeitnehmer.

Wer weiß, kann ja noch werden...

26.10.11 17:46
 


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